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FAQ - Häufige Fragen

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  Fragen und Antworten

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[Förderfähigkeit der Ausgaben]
Sind Reisekosten außerhalb des Programmgebiets förderfähig?
Aktivitäten außerhalb des Programmgebiets können ausnahmsweise förderfähig sein, wenn sie gemäß Artikel 20 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1299/2013 angefallen sind, also a) Vorteile für das Programmgebiet bringen, b) im Ausmaß insgesamt auf Programmebene unter 20% liegen und c) Verwaltungs- und Kontrollverpflichtungen vom Programm wahrgenommen werden. Zudem müssen solche Aktivitäten ausdrücklich im genehmigten Projektantrag angegeben oder ausdrücklich von der Verwaltungsbehörde genehmigt werden. 
Dies gilt auch für Reise- und Verpflegungskosten am Ort einer Veranstaltung oder einer Maßnahme außerhalb des Programmgebiets. NB: für Begünstigte mit Sitz im Programmgebiet gelten die Kosten der An- und Rückreise an/vom Ort außerhalb des Programmgebiets nicht als „Kosten außerhalb des Programmgebiets“ (siehe auch eigene FAQ).
 
Sollten Reiskosten außerhalb des Programmgebiets anfallen, wird empfohlen, dass sich der betroffene Projektpartner an die für ihn zuständige Regionale Koordinierungsstelle wendet, um eine erste Einschätzung der Zweckmäßigkeit einzuholen. Nach positiver Einschätzung informiert der Projektpartner seinen Lead Partner, der einen schriftlichen Antrag um Genehmigung per Mail an das Gemeinsame Sekretariat (gs-sc@provinz.bz.it) sendet. Die Verwaltungsbehörde wird daraufhin den Partner und den Lead Partner schriftlich über die Entscheidung informieren.
Datum: 6.3.2017

[Förderfähigkeit der Ausgaben]
Was ist hinsichtlich der Beibehaltung der Eigentumsverhältnisse für Infrastrukturinvestitionen / bauliche Maßnahmen (Punkt 3.6 der Förderfähigkeitsregeln des Programms) zu beachten?
Für Projekte, die Infrastrukturmaßnahmen beinhalten, muss die Beibehaltung der Eigentumsverhältnisse 5 Jahren nach der Abschlusszahlung an den Begünstigten unverändert bleiben, falls durch die Änderung einem anderem Subjekt ein ungerechtfertigter Vorteil entsteht (vgl. Art.71 Abs. (1) Buchstabe b VO 1303/2013). Auch der Verwendungszweck (Art, Ziel, Durchführungsbestimmungen des Projektes) muss grundsätzlich erhalten bleiben (vgl. Art.71 Abs. (1) Buchstabe c VO 1303/2013).

Auch wenn aus Sicht des Begünstigten kein Eigentumsverhältnis vorliegt, sondern dieser lediglich über die Verfügbarkeit der Infrastruktur verfügt, wie z.B. im Falle einer Investition in eine Immobilie, die vom Staat an eine Gemeinde mittels Konzession zur Verfügung gestellt worden ist, sind die Kosten für Infrastrukturmaßnahmen zuschussfähig. Sollten sich während 5 Jahren nach der Abschlusszahlung die Eigentumsverhältnisse ändern (z.B. Abtretung des Eigentums der Immobilie an die Gemeinde), muss gewährleistet sein, dass dadurch einem Subjekt nicht ein ungerechtfertigter Vorteil entsteht.

Außerdem ist in diesem Zusammenhang, gleich wie bei Ausrüstungsgütern gemäß Punkt 3.5, (4. Absatz) der Förderfähigkeitsregeln des Programms, der allgemeine Grundsatz des direkten Projektbezugs zu beachten. Dies bedeutet, dass nur im Falle von Investitionen, die selbst den Projektzweck bzw. "Projektoutput" darstellen, der gesamte Betrag der Ausgaben zuschussfähig ist. Andernfalls ist lediglich eine dem Projektnutzungszeitraum proportionale Anerkennung möglich.
Datum: 27.12.2016

[Natur und Kultur]

Projektidee im Rahmen des Kulturtourismus: 

Gemeinde Sarmede Gesamtziel Förderung einer gemeinsamen Strategie für den Tourismus und die wirtschaftliche Wiederbelebung von den kleinen historischen Stadtzentren in den grenzüberschreitenden ländlichen und städtischen Gebieten durch die Aufwertung ihres kulturellen und kreativen Potenzials und mit einem gemeinsamen Veranstaltungskalender und einem gemeinsamen Vorschlag der kulturellen Angebote für Besucher.

Spezifische Ziele:

  • Unterstützung der nachhaltigen Nutzung von öffentlichen Räumen durch die Aufwertung von Kulturressourcen
  • Förderung einer grenzüberschreitenden Aktion, um die produktiven und künstlerischen Aktivitäten in kleinen Stadtzentren zu integrieren
  • Analyse der intelligenten Fortbewegung in den Stadtzentren, die schnelles Reisen zwischen den kleinen Zentren und den größeren Städten (wo z.B. Bahnhof bestehen) und in den Stadtzentren zwischen interessanten Orten oder Hauptparkplätzen unterstützen können
  • Definition eines einzigen grenzüberschreitenden Wiedererkennungsmerkmals, das die interessanten zugänglichen Orte vernetzt und die Verbindungen von den vernetzten Stadtzentren als zugängliche und ganzjährig besichtigbare Kulturreiseziele fördert
Sollten Sie Interesse haben an einer Zusammenarbeit wenden Sie sich an gs-sc@provinz.bz.it.
Datum: 7.12.2016

[Natur und Kultur]
Projektidee im Rahmen des Kulturtourismus:
 
Das Projekt will eine kulturtouristische Route entlang des Cormoretals anzulegen, das sich durch 19 Gemeinden der Region Friaul-Julisch Venetien zieht. Das Tal ist teilweise durchzogen von den Radrouten Alpe-Adria und Coccau-Grad, die bis nach Marano und Lignano verlängert werden sollen. Die 19 Gemeinden werden durch Agrotourismen, die Inwertsetzung der Umwelt, historisch-touristische Stätten (bsp. Amphitheater, Moränengebiete an der Mittelmeerküste, usw.), Traditionen, Festivals und Ausstellungen, regionale Museen und Konzerte miteinander verbunden. Geplant ist ein Naturlehrpfad, fern von den großen Verkehrsadern und vor allem entlang der vorhandenen Fahrradwege, wie etwa dem Drau-Radweg in Österreich und dem Radweg Venedig-München.
 
Die Hauptaktivitäten Projekt besteht in der Anfertigung georeferenzierter Bilder des Gebiets und der Schaffung einer dreisprachigen (IT-EN-DE) App, die über ein interaktives Web-Portal  auf Smartphones und Tablets heruntergeladen werden kann. Insgesamt soll ein touristisches Angebot erstellen werden, das auf die Entsaisonalisierung des Tourismus zielt mit Paketen für die Nebensaison und der grenzüberschreitenden Verwaltung des Portals.
 
Wir sind die Associazione Turistico-Ambientale "Valle del Cormor", die Associazione "Amici del Parco botanico" del Cormor und die Associazione Ville Venete mit der Region Veneto und der Unioncamere Veneto und suchen einen österreichischen Partner.
Sollten Sie Interesse haben an einer Zusammenarbeit wenden Sie sich an gs-sc@provinz.bz.it.
Datum: 15.10.2016

[Förderfähigkeit der Ausgaben]
Sind die während des Mutterschaftsurlaubes entstehenden Kosten mit Mitteln des Programms förderfähig?
Die dem Begünstigten entstehenden Ausgaben für den Mutterschaftsurlaub sind nicht förderfähig. Sie sind daher vom Begünstigten zu tragen. Das für die Personalkosten des Projekts vorgesehene Budget kann zur Deckung der Kosten für das Ersatzpersonal verwendet werden.

Diese Auslegung beruht insbesondere auf Folgendem:
  • Die Kostenkategorie „Personal“ in den Förderfähigkeitsregeln des Programms bezieht sich auf Kosten für Arbeitnehmer, die mit der Umsetzung der Projektaktivitäten laut Projektantrag beauftragt werden. Die Tätigkeit des förderfähigen Personals muss einen klaren Projektbezug aufweisen und für die Umsetzung notwendig sein.
  • Damit das Projekt wie genehmigt umgesetzt werden kann, entstehen i.d.R. durch den Mutterschaftsersatz zusätzliche Kosten. Im korrekt veranschlagten und genehmigten Projektbudget für das Personal sind diese zusätzlichen Mittel, die zur Deckung der Kosten des Personals in Mutterschaft und des Ersatzpersonals benötigt werden, nicht enthalten.  
Datum: 10.10.2016

[Natur und Kultur]
Eisfahrradweg von München nach Venedig: Es soll eine Fahrradstrecke eingerichtet werden, zum Thema Speiseeis, indem ausgewählte Eisdielen den Radfahrern als Informationspunkte für touristisch wertvolle Kultur- und Naturstätten dienen. So sollen Synergien geschaffen werden zwischen Gastronomie, Tourismus und Kultur. Darüber hinaus soll eine Verfahrensweise für die Speiseeisherstellung definiert werden, die die Lebensmittelsicherheit erhöht.
Sollten Sie Interesse haben an einer Zusammenarbeit wenden Sie sich an gs-sc@provinz.bz.it.
Datum: 16.9.2016

[Istitutionen]

Projektidee im Bereich Mobilität/Innovation:

Südtirol hat mit der Einführung des Südtirol-Passes bereits ein funktionierendes integratives Verkehrssystem zwischen Bus und Bahn. Auf überregionaler Ebene könnte ein Verkehrsverbundsystem den öffentlichen Verkehr für Bürger und Touristen verbessern. Dazu bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an: - Integration Flugticket - Integration Skikarte - Integration Parkhaus - Integration Fahrradverleih - Freifahrscheine für Anfahrt zu kulturellen events - Freifahrscheine für 3 Tageskarten Skigebiete nach Wahl - Integration öffentliche Bäder - Integration Abrechnung Europabrücke - Integration Telepasssystem mit aufladbarer Wertkarte bzw Abrechnung über paypal oder ähnliche online -Zahlmöglichkeiten

Sollten Sie Interesse haben an einer Zusammenarbeit wenden Sie sich an gs-sc@provinz.bz.it.
Datum: 4.6.2016

[Istitutionen]

Projektidee im Bereich Sanität:

Das öffentliche Gesundheitssystem in der Grenzregion Trentino/Südtirol/Nordtirol/Osttirol/Belluno ist streng institutionalisiert mit teils unzureichenden Möglichkeit für grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowohl im Bereich der Patientenversorgung, des Patiententransports, als auch im Bereich der Ausbildung. Eine grössere Mobilität von Patienten und auszubildenden Ärzten und Pflegekräften könnte eine Entlastung der zentralen Versorgungszentren und eine Überlebensgarantie von peripheren Versorgungszentren bieten.

Geplante Projektaktivitäten:

1) Stipendien für Ausbildungstellen Ärzte/Pflege in jeweils benachbarten Provinzen/Regionen/Bundesländern

2) Vereinfachung der Kostenabrechnung in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung

3) Vereinfachung der Anerkennung/Integration von Ausbildungszeiten in Studienplänen durch Universitäten vor Ort

4) ambulante Primärversorgungszentren intramural nach Vorbild Wien 

Sollten Sie Interesse haben an einer Zusammenarbeit wenden Sie sich an gs-sc@provinz.bz.it.
Datum: 4.6.2016

[Istitutionen]

Projektidee im Bereich Mobilität: 

Der Alpenraum und seine Täler sind besonders durch die Nebenwirkungen des Verkehrs in Form von Lärm- und Abgasbelastung betroffen. Durch eine Orientierung des Handels an online-Bestellungen, der durch Logistikunternehmen auch bewerkstelligt wird, ist in Zukunft mit einem verstärkten Verkehrsaufkommen auch in diesem Bereich zu rechnen. Ziel dieses Projekts ist es den Paketversand vermehrt mittels öffentlicher Verkehrsmittel zu fördern nach Vorbild der "Postkutsche". Schon in Vorzeiten wurden Post und Personen gemeinsam transportiert.

Geplante Projektaktivitäten:

1.Zentrale Abholstationen an Bahnhöfen könnten durch eine Investition in die Infrastrukur, die Basis dafür schaffen, mittels lokaler Unternehmen, Privatpersonen und auch grösserer Unternehmen, diese Aufgabe zu erfüllen. Jedenfalls würden mehrfache Zustellversuche verhindert werden.

2. Zugang zur zentralen Abholstationen für checkrobin.com, Fahrradkuriere, lokale und grosse Versandunternehmen und Privatpersonen

3. Abrechnungssystem über Bonusmeilen für Zug

Sollten Sie Interesse haben an einer Zusammenarbeit wenden Sie sich an gs-sc@provinz.bz.it.
Datum: 4.6.2016

[Förderfähigkeit der Ausgaben]
Gilt der Fördersatz von bis zu 85 % an EFRE-Mitteln auch für Projekte im Rahmen der Achse 1?
Ja, auch im Rahmen der Achse 1 können den einzelnen Partnern der genehmigten Projekte EFRE-Fördermittel aus dem Programm Interreg Italien-Österreich im Ausmaß von bis zu 85% gewährt werden. Der Wert von 80 %, welcher im Kooperationsprogramm Abschnitt 3, Kapitel 3.1 (S. 70) für die Achse 1 angegeben wird, stellt nämlich einen mittleren Zielwert dar, der auf Programmebene zu verfolgen ist.
Datum: 27.5.2016

(Letzte Aktualisierung: 20.07.2009)