Interreg - European Regional Development Fund - European Union

3. Aufruf

Dritter Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen

Der dritte Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen ist vom 17. September bis zum 16. Januar 2019 geöffnet.

Ziel des Programms Interreg V-A Italien-Österreich ist es, die grenzübergreifende Zusammenarbeit im italienisch-österreichischen Grenzgebiet zu stärken und dadurch einen Beitrag zur Erreichung der Europa 2020 Strategie zu leisten. Der dritte Aufruf unterstützt Maßnahmen zur Förderung von drei thematischen Zielen: Forschung und Innovation, Natur- und Kulturerbe und Institutionelle Kompetenz. Die Projektanträge müssen einen konkreten und nachhaltigen grenzübergreifenden Ansatz aufweisen und in die Prioritätsachsen 1, 2 oder 3 des Kooperationsprogramms fallen. Projektanträge, die in die Prioritätsachse 4 fallen, sind in diesem Aufruf nicht förderfähig.

Die Finanzmittel, die im Rahmen des gegenständlichen Aufrufes zur Einreichung von Projektanträgen zur Verfügung stehen, belaufen sich auf insgesamt 12.883.000,00 Euro EFRE-Fördermittel, die sich wie folgt zusammensetzen:

  • Prioritätsachse 1: 6.812.000,00 Euro
  • Prioritätsachse 2: 4.421.000,00 Euro
  • Prioritätsachse 3: 1.650.000,00 Euro

Zusätzlich werden 3.600.000,00 Euro in Form von Overbooking-Mitteln des Programms zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln werden nach erfolgter Zuweisung der obgenannten ordentlichen Finanzmittel des Programms gemäß Bewertungsrangordnung zusätzliche, sog. Overbooking-Projekte finanziert. Weiters können die beteiligten sechs Partnerregionen des Programms regionale Overbooking-Mittel zur Finanzierung von einzelnen Begünstigten positiv bewerteter Projekte zur Verfügung stellen.

Der Finanzrahmen der eingereichten Projektanträge liegt, mit Ausnahme von begründeten Fällen, zwischen 100.000 Euro und 1 Million Euro an EFRE-Fördermitteln. Das maximale Projektbudget (EFRE-Quote) wird auf Grundlage der Zahl der beteiligten Herkunftsregionen der Begünstigten festgelegt:

  • 500.000 Euro bei 2 beteiligten Regionen;
  • 750.000 Euro bei 3 beteiligten Regionen;
  • bis zu 1 Million Euro bei mehr als 3 beteiligten Regionen. In begründeten Ausnahmefällen ist eine Überschreitung möglich und wird vom Lenkungsausschuss genehmigt.

Um die Qualität der Projekte zu gewährleisten wird den Antragstellern empfohlen, sich bis 9. November für ein Orientierungsgespräch an die jeweils zuständige Regionale Koordinierungsstelle zu wenden. Um diesen Vorgang transparent und zielorientiert durchführen zu können, sind die Antragsteller dazu verpflichtet, das Technische Datenblatt zur Unterbreitung eines Projektvorschlags in allen Teilen ausgefüllt zum Orientierungsgespräch mitzubringen. In diesem Rahmen werden die RK eine erste unverbindliche Einschätzung der Projektidee hinsichtlich der Übereinstimmung mit den Programmzielen und der Förderbarkeit vornehmen. Weiters werden den potentiellen Begünstigten entsprechende Informationenüber die mögliche nationale Kofinanzierung gegeben.

Es wird dringlich empfohlen, den Ausschreibungstext zum dritten Aufruf sorgfältig durchzulesen.

Antragstellung über coheMON

Die Antragstellung erfolgt ab dem 17. September elektronisch über das Monitoringsystem des Programms "coheMON", wo der Projektantrag ausgefüllt wird. Hierfür müssen alle am Projekt beteiligten Partner einen zertifizierten eGov-Account im coheMON eröffnen und über eine digitale Unterschrift verfügen. Das Projekt wird in allen Phasen, von der Einreichung des Projektantrages bis zum effektiven Projektabschluss, über coheMON verwaltet, sowohl vonseiten der Begünstigten – wobei dem LP eine größere Verantwortung zukommt –, als auch vonseiten der Programmbehörden.

Der Einstieg in coheMON erfolgt über den gleichnamigen Link auf der Homepage dieser Website. Dieser Link führt direkt zum Südtiroler Bürgernetz, von wo aus ein zertifizierter Account erstellt, bzw. in das Monitoringsystem eingestiegen werden kann. Einen Leitfaden zur Account-Anlegung und zur Nutzerverwaltung im coheMON finden Sie hier.

Es wird dringlich empfohlen, die endgültige Übermittlung des Projektantrages bis spätestens 16. Januar um 12:00 Uhr vorzunehmen, da der Übermittlungsprozess ein Mitwirken aller Projektpartner erfordert.

Wie werden die eingereichten Projektideen bewertet?

Nach Ende des Aufrufs erfolgt die Bewertung durch das Gemeinsame Sekretariat. Dabei wird es von den Regionalen Koordinierungsstellen und, wo zweckdienlich, von externen Experten unterstützt. Die Verwaltungsbehörde gewährleistet die Unabhängigkeit aller Bewerter.

Das Bewertungsverfahren, das in etwa 25 Wochen dauert, sieht zwei Schritte vor:

  1. Zulassungsprüfung: Es wird geprüft, ob die Anträge die Mindestanforderungen der EU-Verordnungen, des Programms und des Aufrufs erfüllen. Im Fall einer negativen Bewertung in dieser Phase wird das Projekt als unzulässig zurückgewiesen und wird keiner weiteren Bewertungunterzogen.
  2. Strategisch-operative Bewertung: Sie dient der Erstellung einer Rangordnung der eingereichten Projektanträge und fußt auf qualitative Bewertungskriterien. Das Augenmerk wird auf strategische, operative und inhaltliche Aspekte gelegt. Parallel dazu erfolgt eine Überprüfung der Anträge der Projektpartner in den jeweiligen regionalen Zuständigkeitsbereichen durch die Regionalen Koordinierungsstellen, um die Kohärenz und Synergie der Projekte mit den regionalen, länderspezifischen und nationalen Politiken zu überprüfen.

Aufgrund der Ergebnisse der Zulassungsprüfung und der strategisch-operativen Bewertung erstellt das Gemeinsame Sekretariat einen entsprechenden Rangordnungsentwurf zu den eingereichten Projektanträgen, welcher dem Lenkungsausschuss vorgelegt wird. Dieser überprüft den Rangordnungsentwurf und genehmigt bzw. lehnt die Projekte definitiv ab.

Näheres zur Methodik und dem Verfahren der Projektbewertung lesen Sie im entsprechenden Dokument Methodik und Kriterien für die Auswahl der Projekte.

Dokumente zum dritten Aufruf

In diesem Abschnitt finden Sie alle Dokumente zum Ergebnis des zweiten Aufrufs.

  • Dritter Aufruf
  • Liste zusätzliche Unterlagen
  • Zusätzliche Unterlagen
  • Programmspezifische Förderfähigkeitsregeln
  • Methodik und Kriterien für die Auswahl der Projekte
  • Vorlage des Partnerschaftsvertrags
  • Entwurf des Interreg-Fördervertrags

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Letzte Aktualisierung: 22.11.2018